


Vicuña Und Das Elquital
VICUÑA wurde am 22. Februar 1821 durch den Goberneur
von der Stadt Coquimbo, Joaquin Vicuña, gegründet. Es ist ein kleines,
malerisches und verträumtes Städtchen. Manchmal glaubt man die Zeit ist hier
stehen geblieben. Vicuña liegt eingebettet im Elquital, 62 Kilometer von La
Serena entfernt. Eine gute Strasse führt ins Tal hinein, vorbei an
Weinbergen, Papaya- und Advocadoheine. Dieses grüne Valle de Elqui versorgt
halb Chile mit Papaya, Paprika, Tomaten, Chirimoya, Feigen, Artischoken und
Knoblauch. Ganz Chile und auch das Ausland erfreut es mit der Traube, aus
deren Tröster der berühmte Pisco gebrannt wird.
Durch sein liebliches Klima ist es ein beliebter Urlaubs- und
Erholungsgebiet mitten in fruchtbaren Andentälern geworden. Seine
Durchschnittstemperatur ist im Sommer 28ºC bis 33ºC (ein angenehmer Wind
macht es erträglich) und im Winter der Durchschnitt ist um 14ºC . Die Luft
hier ist so klar und rein, dass einige Observatorien die Berggipfel krönen.
Mit 300 Sonnentage und klaren Nächten im Jahr erfreut es Esoteriker,
Wüstenanbeter und Sternengucker, Künstler, Therapeuten, Gipfelstürmer,
Aussteiger, Einsamkeitsfanatiker, Goldgräber, Sonnenhungrige und Astronomen
und selbstverständlich Urlauber. In diesem stadtnahen und doch so fernen
Kosmos wurde Chiles erste Nobelpreisträgerin geboren. Gabriela Mistral, ist
am 7. April 1889 in Vicuña geboren. Sie bekam den Nobelpreis in Literatur
1945. In Vicuña gibt es das sehenswerte Museo de Gabriela Mistral.